Therapien bei Erektionsstörungen
Wenn die Erektionsfähigkeit nachlässt oder ganz verschwindet,
müssen Männer sich nicht damit abfinden. Abhängig
von Ursache und Schweregrad der Potenzstörungen können
diese auf vielfältige Weise behandelt werden. Fachleute gliedern
die Therapien in drei Stufen.
STUFE 1:
Zunächst verschreiben Ärzte so genannte PDE-5-HEMMER.
Diese Tabletten wie Viagra, Cialis oder Levitra verbessern die Durchblutung
der Schwellkörper, indem sie ein bestimmtes Enzym lahm legen,
das den Penis erschlaffen lässt. Besteht der Verdacht, dass
die erektile Dysfunktion auf einer psychischen Ursache wie zum Beispiel
Versagensängsten beruht, kann eine PSYCHOTHERAPIE helfen. Mitunter
werden beide Therapien kombiniert: PDE-5-Hemmer dienen dann als
"Starthilfe", um Selbstvertrauen zu geben. Bei Patienten
mit Testosteronmangel gleichen HORMONPRÄPARATE die Defizite
aus.
STUFE 2:
Bleiben die ersten Behandlungsmethoden erfolglos, hilft möglicherweise
die SCHWELLKÖRPER-AUTO-INJEKTIONS-THERAPIE (SKAT). Dabei
wird umittelbar vor dem Sex ein erektionsauslösender Wirkstoff
mit einer sehr dünnen Nadel direkt in die Schwellkörper
gespritzt. Eine Alternative dazu stellen mechanische Hilfsmittel
wie die VAKUUMPUMPE dar, die über den Penis gestülpt wird
und mittels eines Unterdrucks eine Versteifung hervorruft.
STUFE 3:
In schwersten Fällen wird dem Patienten ein SCHWELLKÖRPER-IMPLANTAT
eingesetzt. Dieses kann entweder manuell verformt oder hydraulisch
erigiert werden.
Bewegung hilft bei Impotenz
Sport verhindert Arterienverkalkung
Sport schützt vor Impotenz: "Wer Sport treibt und Übergewicht
abbaut, schützt nicht nur sein Herz - auch Potenzprobleme bessern
sich dann oft", sagte der Urologe Christian Leiber dem Apothekenmagazin
"Diabetiker-Ratgeber". Bewegungsmangel, falsche Ernährung
und Übergewicht sind Ursachen der Arterienverkalkung. In einer
Studie erlangten 30 Prozent der Männer, die sich regelmäßig
bewegten und abnahmen, innerhalb von zwei Jahren die Erektionsfähigkeit
zurück.
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